Beziehungsmotiv: Beziehungen und Harmonie sind alles

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Motive treiben unser Handeln an, so auch das Beziehungsmotiv welches den Wunsch nach Beziehungen, Harmonie und Freundschaften beinhaltet. Alles ist Kollegialität, persönliche Beziehungen zu anderen Menschen und soziale Zugehörigkeit, sie prägen das Beziehungsmotiv.

Beziehungsmotivierte Menschen strukturieren Ihre Wahrnehmungen aus dem Blickwinkel von Beziehungen. Sie wünschen sich Kontakte zu anderen Menschen, streben nach Austausch,  unterhalten soziale Beziehungen und widmen sich dem Beziehungsaufbau.

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Beziehungsmotiv und andere Motive

In der Motivationspsychologie gelten drei Motive als hauptsächliche Antreiber von Handlungen: das Beziehungsmotiv, das Leistungsmotiv, das Machtmotiv und das Freiheitsmotiv. Diese Motive spielen in der Laufbahnberatung die wichtigste Rolle. Neuerdings ist das Freiheitsmotiv ebenfalls in den Fokus der Forschung gerückt.

Motive können als Antriebskräfte unseres Tuns bezeichnet werden und der Grund "warum" wir etwas tun. Dabei bauen Bedürfnisse in unserem psychischen System Spannungen auf. Motive beschreiben wie durch Handeln diese Spannungen abgebaut werden können.

Natürlich spielen Motive im beruflichen Umfeld eine tragende Rolle. Beinhaltet die berufliche Tätigkeit beispielsweise die Pflege von Beziehungen, entsteht für Beziehungsmotivierte wie von selbst Arbeitsmotivation und Antrieb.

Potenzialanalyse für die Laufbahn

Hobby, Sprache und alltägliche Tätigkeiten verraten das bevorzugte Motiv. Genau lässt sich das Motivprofil mittels Potenzialanalyse explorieren. Mit den Ergebnissen lassen sich Rückschlüsse ziehen auf den Umsetzungsstil, bewusste und unbewusste Motive.

Mit den Kenntnissen zu seinem Motivprofil ist ein Berufswechsel besser planbar. Sobald Beziehungsmotivierte erkennen wie wichtig gute Stimmung in ihrem Arbeitsumfeld ist, können sie ihren Arbeitsplatz besser wählen, denn Herzlichkeit und Freundlichkeit sind ihre Kraftquellen und Antreiber.

Teams brauchen innere Stabilität

Beziehungsmotivierte wollen in der Beziehung zu einem anderen Menschen kein bestimmtes Ziel erreichen. Ihre Beziehungswünsche basieren auf dem Bedürfnis die Verbindung und den Austausch mit dem anderen zu genießen.

Dagegen ist für machtmotivierte Menschen die Beziehungspflege wirkungsorientiert mit dem Zweck Einfluss und Macht zu gewinnen. Das Bedürfnis der bedingungslosen Beziehung ist jedoch frei von einem Zweck oder Ziel, allein das Erlebnis zählt.

Teammitglieder mit hohem Beziehungsmotiv geben einem Team innere Stabilität. Sie suchen Verbindungen und Harmonie, weil durch den freundlichen Austausch mit einem Arbeitskollegen ein "schönes" Erlebnis entsteht.

Beziehungsmotiv: Positive Beziehungen zu anderen

Verfügen Sie über eine hohe Sensibilität für Unstimmigkeiten in Beziehungen oder in einer Arbeitsgruppe? Sind Sie von sich aus bestrebt eine positive Stimmung innerhalb einer Gruppe herzustellen? Dann könnten Sie über ein hohes Beziehungsmotiv verfügen.

In Call Centers oder in der Reklamationsabteilung arbeiten Beziehungsorientierte mit hoher Motivation. Leicht stellen sie mit jedem Gesprächspartner in kürzester Zeit eine gute Beziehung her. Ihre Freundlichkeit ist echt, zuvorkommend und verbindlich.

Soziale Sensibilität

In pflegenden Berufen fühlen sich Menschen mit einem hohen Beziehungsmotiv genau so wohl wie in der Altenpflege. Dazu eignen sie sich für die Betreuung von Menschen mit kognitiver Einschränkung (Demenz).

Natürliches Harmoniestreben gepaart mit sozialer Sensibilität helfen Beziehungsmotivierten rasch tragende Beziehungen aufzubauen. Das ist die Voraussetzung jeder therapeutischen Intervention und stellt in Helferberufen eine wichtige Basis dar.

Sollten Sie sich nur wegen der guten Gespräch und den vielen interessanten Menschen einer Gruppe anschließen wollen, dann deutet das auf ein hohes Beziehungsmotiv.

Mein Motiv bringt mich zum Traumjob

Für die Wahl beruflicher Ziele ist es aus den genannten Gründen wichtig seine Motive zu kennen. Neben den bewussten Motiven spielen aber auch unbewusste Bedürfnisse und Motive eine Rolle.

Leider stimmt das "bewusste" Selbstbild selten mit den unbewussten Bedürfnissen und Motiven überein. Nutzen Sie deshalb eine Analyse, damit Sie Ihr ganzes Potenzial kennen lernen.

Denn es leuchtet ein, dass für die Berufswahl oder eine berufliche Veränderung das Motivprofil sinnvolle Information darstellt, damit Sie Ihrem Traumjob näher kommen.

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