Den Traumberuf finden und einen Berufswechsel wagen

Berufswechsel Traumberuf finden

Wenn Sie den Traumberuf finden möchten, dann gilt es das ganze Potenzial zu sehen, decken Sie das Potenzial für einen möglichen Berufswechsel auf. Dazu sind Kenntnisse zu den Motiven, Stärken, Schwächen, Interessen sowie berufliche Kompetenzen nötig. 

Um einen Berufswechsel zu wagen, sind besonders die unbewussten Motive von großer Bedeutung. Natürliche Motivationsfaktoren für Energie, Kraft und Power.

Wer zum Beispiel ein starkes "Beziehungsmotiv" hat, sollte in seinem Berufsumfeld auf ein freundschaftliches Arbeitsklima und intakte Berufsbeziehungen achten. Unstimmigkeiten würden bei diesen Beziehungsmotivierten für viel Irritation sorgen. Deshalb ist vor der beruflichen Veränderung eine Klärung seiner Motive zu empfehlen.

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Tatsächlich ist jeder Jobwechsel auch ein Berufswechsel und damit ein Vollzeitjob. Nicht nur, dass die Bewerbung bestehend aus Anschreiben, Lebenslauf und Beilage zu aktualisieren sind, dazu müssen mögliche Arbeitgeber und Kontakte gesichtet, das persönliche Netzwerk wieder aktualisiert werden. 

Den Traumberuf finden

Dabei sind die Bedürfnisse und Motive nur teilweise oder gar nicht bekannt, das Selbstbild spiegelt noch alte Vorstellungen. Deshalb ist es hilfreich, wenn durch die Potenzialanalyse die unbewussten Motive und Bedürfnisse aufdeckt werden.

Nicht nur das! Die unbewusste Ausprägung eines Motivs im Vergleich zur bewussten Wahrnehmung offenbart Differenzen und damit genügend Potenzial für Veränderung.

Wechsel nach der Standortbestimmung

Daher der Name Potenzialanalyse, denn Sie erfahren mit welchen Motiven Sie die größten Veränderungen in Richtung Traumberuf finden. Tragen Sie sich also mit dem Gedanken eines Jobwechsels, wäre eine berufliche Standortbestimmung hilfreich.

Dabei erfahren Sie aus einer Potenzialanalyse die Ausprägungen Ihrer Soft Skills. Das sind persönliche Kompetenzen die maßgeblich den beruflichen Erfolg und die Karriere beeinflussen. Erwiesenermaßen beeinflussen die persönlichen Kompetenzen die Karriere stärker als die beruflichen Fertigkeiten.

Schlüsselkompetenzen für den Berufswechsel

Sollten bei Ihnen bestimmte Schlüsselkompetenzen über Entwicklungspotenzial verfügen, können Sie diese für Ihre Karriere gezielt fördern. Danach steht einem Wechsel nichts mehr im Weg. Denn wir vergessen oft, dass man sich bei einem Stellenwechsel mitnimmt und damit auch die Herausforderung seiner Persönlichkeit.

Deshalb nützt es wenig, fluchtartig den Beruf zu wechseln, wenn zuerst wichtige Soft Skills trainiert werden müssten. Bspw. zählen Stress und Druck zu den häufigsten Auslöser für einen Berufswechsel, deshalb sollte diesem Aspekt genügend Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Denn welchen Sinn macht es, wenn der neue Job die gleichen Forderungen warten, wenn Überforderung oder Unterforderung zum Berufsalltag gehören und damit die gleichen Stressoren für Druck und Belastung sorgen.

Ängste und Überforderung im Beruf

Wichtig zu wissen ist wie Überforderung und Stress im Beruf entsteht und wie Sie übermäßige Ängste im Job herunter regulieren. Selbstberuhigung nennt Prof. Dr. Julius Kuhl die Fähigkeit negativen Affekt zu beruhigen.

Er forscht mit seinem Team an der Uni Osnabrück und meint dazu, dass es dabei um die Fähigkeit geht, innere Spannungen und Nervosität gezielt abzubauen und schmerzliche Erfahrungen in das Selbst zu integrieren.

Selbstregulation

Sobald jemand neu in der Lage ist, seine Nervosität und Spannungen herunter zu regulieren, verfügt er über eine zusätzliche Kompetenz mit weitreichenden Folgen. Vielleicht wird damit ein Berufswechsel hinfällig. Lösungen innerhalb des angestammten Berufs sind plötzlich möglich und versprechen schnellere Linderung bzw. entsprechen eher der Persönlichkeit.

5 Schritte zum Traumberuf

Jeder wünscht sich den Wunschjob mit den passenden Anforderungen an Leistung und Entwicklung, der richtigen Anzahl freundlicher Arbeitskollegen und dem individuellen Maß an Einfluss und Führungsverantwortung. Genau diese drei Punkte beeinflussen hauptsächlich die Arbeitsfreude und Zufriedenheit eines Menschen. Wer also den Traumberuf finden möchte, sollte zumindest wissen, wie er tickt und welche Motive bei ihm für mehr Arbeitsfreude sorgen.

1) Wer bin ich? Was Kann ich? Was will ich?

Führen Sie dazu ein Tagebuch. Schreiben Sie Ihre Stärken und Schwächen auf und wie Sie täglich damit umgehen. Üben Sie sich in Selbstreflexion und vergessen Sie dabei nicht, das Gute und Schöne aufzuschreiben. Was gelingt Ihnen besonders gut und in welchen Momenten sprühen sie vor Kraft und Energie.

2) Wie sollte die ideale Arbeit sein

Manchmal offenbaren sich wichtige Erkenntnisse, wenn man seine Gedanken in die Richtung eines Traumberufs lenkt. Überlegen Sie sich, wie der Traumberuf sein muss und verwenden Sie dabei positive Ausdrücke. Es wirkt stärker in die gewünschte Richtung, wenn Sie beschreiben was Sie möchten anstatt, wie etwas nicht sein darf.

Zum Beispiel entfaltet dieser Satz positiv gesprochen eine bessere Wirkung: Ich möchte auch Führungsverantwortung übernehmen anstatt, ich will nicht mehr nur ausführende Aufgaben erledigen, mehr Kraft und Motivation auslöst.

3) Schritte im Alleingang oder Coaching

Überlegen Sie sich, welche Schritte Sie alleine unternehmen wollen und welche Punkte Sie mit einem Berufscoach besprechen möchten. Danken Sie dabei auch an Ihre Freunde und Bekannten sowie Menschen, die bereits im angestrebten Berufsfeld arbeiten. Praktika oder Schnuppern im neuen Berufsfeld unterstützt Sie den Traumberuf näher kennen zu lernen.

4) Finanzielle Risiken abwägen

Jede berufliche Neuorientierung bedeutet eine längere Phase der Unsicherheit und finanziellen Belastung. Prüfen sie also vorher welche Investitionen in Weiterbildung und Coaching für den Traumberuf zu tragen sind sowie mögliche Auswirkungen auf das Einkommen. Sollten Sie während der Weiterbildung mit weniger Einkommen rechnen, ist das natürlich zu kalkulieren.

5) Struktur, Planung und Ziel

Formulieren Sie schon zu Beginn Ihre Absichten, indem Sie ein Ziel mit positiven Worten formulieren. Noch besser wäre es, ein Motto-Ziel zu erarbeiten und dadurch während der Jobsuche eine unterstützende Grundhaltung zu erreichen. Dadurch beeinflussen Sie Ihr Durchhaltevermögen entscheidend und senken die Frustrationstoleranz.

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