Emotionale Blockaden lösen: Vom Denken ins Handeln

Emotionale innere Blockaden lösen

Emotionale Blockaden lösen, vom Denken ins Handeln kommen, Glaubenssätze lösen und Ängste überwinden. Möglich, dass Sie viele Tipps versucht haben. Etwas sträubt sich gegen das Tun und Handeln. Psychische Blockaden lösen sich über Emotionen.

Sie möchten diese Blockade auflösen, überwinden, sich befreien, vielleicht sogar eine berufliche Neuorientierung wagen. Emotionale Blockaden entstehen häufig dadurch, dass man noch nicht gelernt hat, seine Absichten leicht und gerne umzusetzen. In bestimmten Situationen war diese Strategie vielleicht sogar nützlich.

Gerade die Feststellung, dass aktuelles Tun in der Vergangenheit sinnvolle Strategie war, sogar Bedingung für seelisches Wohlbefinden, erleichtert Betroffene sehr. Gleichzeitig gilt es aber zu erkenne, dass neues Verhalten die Lösung bedeuten können.

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Blockade lösen: Vom Denken zum Tun

Emotionale Blockaden bedeuten zu verharren. Bewegungslosigkeit. In der Absicht stecken zu bleiben. Damit kommt meistens eine besorgte Stimmung einher, manchmal sogar Ängstlichkeit. Wie können Sie emotionale Blockaden lösen und Ängste überwinden?

Tue es, auch wenn du Angst hast! Funktioniert dieser Ratschlag? Egal, ob man sich gerade einen neuen Job sucht oder eine wichtige Aufgabe erledigt werden muss. Tue was getan werden muss.

Manche Menschen verfügen über die Fähigkeit, zu handeln obwohl sie innerlich keine Lust dazu haben. Selbstzwang und Selbstkontrolle könnte man das nennen, langfristig jedoch nicht zu empfehlen und oft die unbewusste Ursache für Stress.

Viel angenehmer und motivierender wäre es hingegen, wenn man sich selbst motivieren könnte. Absichten in Handlungen zu verwandeln und sich bei schwierigen Vorhaben in Laune zu halten und daran sogar etwas Positives abzugewinnen. Letzteres ist eine erlernbare Fähigkeit womit Sie Ihre Persönlichkeit entwickeln können.

Erste kleine Schritte..

Vielleicht können Sie sich an eine emotionale Blockade erinnern? Es kann sein, Sie planen schon länger eine bestimmte Handlung. Alles würde passen, die Details sind klar. Sie haben "das Projekt" in einzelne Schritte unterteil und trotzdem beginnen Sie nicht mit dem ersten Schritt.

Sie denken ernsthaft und manchmal sogar besorgt, dass noch nicht der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Noch schlimmer, Sie sind der festen Überzeugung, dass die Risiken und Gefahren zu hoch, hingegen die Erfolgsaussichten zu gering sind.

Erfolgloses Grübeln ist die Folge! Selbstzweifel kommen dazu. Sie hemmen und verunmöglichen jegliches Handeln. Schnell ist dann die Begründung zur Hand: Ich kann nicht, weil ich eine Blockade habe. Oder treffender, ich kann nicht weil ich Angst habe.

Alternativ, ich kann nicht, weil noch nicht alle Details klar sind. Sie können in diesem Moment nichts dagegen tun. Was viele betroffene Menschen nicht wissen, je länger sie in diesem Zustand verharren, desto kleiner die Motivation zu handeln.

Wie gesunde Körperhaltung wirkt

Wenn kein Wirbel, kein Gelenk durch Druck den Nachbarknochen behindert, dann können die zahlreichen skeletthaltenden Muskeln ihr Aufgabe erfüllen. Wie Körperhaltung die Gesundheit fördert bzw. behindert wird im Buch "Embodiment" anschaulich beschrieben. Durch eine Versuchsreihe mit "Infrarot-Thermographie nach Bauer/Sauer" machten die Autoren die Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche sichtbar.  Eindrücklich zeigen die Thermobilder körperlich-psychische Vorgänge und wie sich negative Stimmung, allein aus Erinnerungen der Probandin, auf ihr Körperhaltung und Körpertemperatur auswirkt. 

Natürlich kostet das Energie und Kraft. Besonders das Aushalten von Ängsten raubt Kräfte. Ohne einen Ausweg zu finden, innerlich besorgt und ängstlich braucht es manchmal einen Anstoß von Dritten damit optimistisches Tun wieder möglich wird.

Oft kommen Betroffene nicht mehr aus dem Grübeln heraus. Misserfolge scheinen je länger je wahrscheinlicher. Andere verharren beim Planen von Aktionen und verheddern sich in endlosen Fantasiereisen.

Solche Blockaden und innerlichen Hemmnissen, die das Handeln und Tun behindern, werden übrigens auch in der Potenzialanalyse klar ersichtlich. Die Fähigkeit zur Selbstmotivation ist durch gezieltes Training lernbar, womit sich die Tendenz zum Grübeln herunter regulieren lässt.

Doch was sind die negativen Folgen emotionaler Blockaden bzw. dem Unvermögen zu Handeln:

Resultate von Blockaden:

  • Kontakte und eine glückliche Beziehung kann nicht entstehen, weil die Person niemals angesprochen wird
  • Immer wenn man mit der Angebeteten sprechen möchte, bringt man kein Wort heraus
  • Schon lange müsste man ein wichtiges Projekt aktiv angehen, aber man verschiebt den Start immer wieder auf den nächsten Tag
  • Wichtige Vorhaben lässt man bleiben, weil ständiges Grübeln und Ängste jedes Handeln verhindert.
  • Entscheidungen endlich "etwas" zu tun bleiben auf der Strecke. Mögliche Risiken und innere Unsicherheit behindern jedes Tun.

Tatsächlich sind solche Erfahrungen und Blockaden nicht ungewöhnlich. Oft waren Sie in früheren Lebensphasen und bestimmten Lebenssituationen sogar nützlich. Irgendwann hat man gelernt zu planen und detailliert jeden Schritt zu überlegen.

Übereilte Schritte wurden untersagt oder haben zu schmerzlichen Erlebnissen geführt. Sicherheit und der Anspruch "es" richtig zu machen waren damals wichtig und sind es noch.

Wenn jedoch die Angst vor einem Misserfolg mögliche Aktionen unterbindet, verhindert das jede Erfolgschance. Viele versuchen deshalb mögliche Fehlschläge auszuschließen, blockieren sich dadurch noch mehr und aus lauter Sorge das Falsche zu tun, verharrend sie in einer emotionalen Blockade.

Ressourcen suchen und nutzen

Prüfend, manchmal misstrauisch und ahnungsvoll findet man genau das vermutete Haar in der Suppe. Buchhalter und Finanz-Controller verdienen mit dieser Lebenshaltung viel Geld. Tatsächlich erweist sich das hier als Ressource.

Menschen die etwas prüfen, dazu kontrollierend auf Unstimmigkeiten achten und mit einem Röhrenblick das Geschehen absuchen wirken ernsthaft und oft besorgt. Optimismus? Fehlanzeige. Dieses menschliche Verhalten ist eine Ressource und nicht nur Labormitarbeiter oder Messtechniker können davon profitieren.

Oder, stellen Sie sich einen Architekten vor. Nüchternheit und Ernsthaftigkeit prägen sein Tun. Innerlich ruhig und mit Blick in die Zukunft plant er akribisch Schritt für Schritt.

Konzentration und gedämpfte Stimmung helfen ihm bei seiner Arbeit. Routine? Nein, eher angestrengtes Denken das von Berechnungen oder Kalkulationen begleitet wird. Haben Sie schon einmal Tanzmusik in einem Architekturbüro gehört? Bestimmt nicht.

Beide Berufsgruppen benötigen die gleichen Ressourcen, wie sie den Menschen mit emotionalen Blockaden vertraut sein dürften: Kontrollieren, Ängstlichkeit, Planen, Rechnen und Unstimmigkeiten aufspüren.

Menschen die sich diesem Denken zu oft hingeben, könnten sich wiederholt in Handlungsblockaden finden. Vernünftige Vorsicht steigert sich zu einem übertriebenen Sicherheitsbedürfnis und schließlich in blockierende Angst.

Denken und intuitives Handeln

Stellen Sie sich zwei weitere Berufsgruppen vor und die dazugehörige Stimmung, die intuitives Tun und Handeln fördert.

Lenken Sie Ihren inneren Blick auf ein Kreativteam in einer Werbeagentur. Die Stimmung ist froh, das Licht hell, inspirierend und man fühlt sich gut.

Feelhappysound passt gut zu dieser Arbeit. Locker und relaxed werden Ideen kreiert. Hin und wieder wirft ein Kreativer engagiert ein zerknülltes Papierbällchen in einen imaginären Basketballkorb. Ideen fliegen durch den Raum und werden wieder verworfen. Alles geht schnell und mühelos. Ernsthaftigkeit? Irrtum, schon eher Spass und Feelgood.

Nehmen Sie die Stimmung auf und versuchen sie den Gegensatz zu einem besorgten Buchhalter zu erahnen. In welcher Stimmung hat es Bewegung und Leichtigkeit.

Stellen Sie sich schließlich eine beliebige Baustelle vor. Der Rohbau für ein Mehrfamilienhaus ist gerade vollendet und die ersten Handwerker stellen ihre Radiogeräte auf. Mitreißende Tanzmusik schallt durch die leeren Räume. Innerlich möchte man Wippen. Fast ist man versucht sein Werken der Melodie anpassen. Mit breitem Grinsen wird die Bohrmaschine in den Beton getrieben.

Routine und Handeln ohne einen Gedanken an Gefahren oder was dabei geschehen könnte. Natürlich sind die Beschreibungen dieser Berufsgruppen überzeichnet und in der Realität selten so anzutreffen. Trotzdem haben sie mehr als nur ein Quäntchen Wahrheit. Es bezeichnet eine bestimmte Stimmung welche für das jeweilige Tun charakteristisch ist.

Stellen Sie sich Stimmung eines Handwerkers vor und versuchen Sie als Gegensatz den Architekten zu erahnen, der in nüchterner Stimmung kalkuliert und plant.

Menschen, die ihre Blockaden lösen möchten, können von dieser Erkenntnis profitieren. Das Tun geschieht nur in der Stimmung wie Sie ein Handwerker oder Kreativer hat. Offen, entspannt, fröhlich und lachend.

Es gilt mit einfachen Schritten aus der Blockade zu beginnen. Stimmungsvolle Musik hilft. Breites Grinsen und aufrechte Haltung ebenfalls - Sie werden es erleben.

Besorgtes Denken oder weitere Planungsschritte können Sie für eine Weile getrost weg lassen - Sie haben genug davon - bestimmt.

Fazit: Blockaden lösen

Denken ist anstrengend und macht müde wenn es zu lange andauert. Planen, Risiken und Gefahren abwägen ist überaus nützlich und in unzähligen Situationen notwendig. Bleiben Sie dosiert dabei. Zudem sind Menschen, die schmerzliche Gefühle aushalten, in der Lage aus Misserfolgen zu lernen. Sie haben die idealen Voraussetzungen für menschliches Wachstum.

Hingegen gilt es auch, Leichtigkeit und intuitives Tun zu lernen. Der mühelose Zugriff auf die gespeicherten lebenslangen Erfahrungen und das intuitive Umsetzen der gewählten Handlungen gehören zum menschlichen Handlungsrepertoire. Es sind alles Ressourcen und oft genug fehlt nur ein kleiner Anstoß, um eine Blockade zu lösen und wieder in die Handlung zu gelangen.

Mit Musik könnten Sie eine Blockade lösen - aber bitte etwas rockig..

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