Leistungsmotiv: Wettbewerb und Herausforderungen

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Menschen mit hohem Leistungsmotiv treibt die Freude an der eigenen Leistung an, die Lust an Herausforderungen, ständig besser zu werden, der Drang nach Abwechslung. Erfolge sind Impulse zu neuen Taten und Misserfolg motiviert sie zu Verbesserungen.

Dabei geht es Leistungsmotivierten nicht primär um den Konkurrenzgedanken, sondern zur Hauptsache um den Wettbewerb mit sich selbst. Dazu dient ein innerer persönlicher Maßstab woran die eigenen Leistungen gemessen werden.

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Leistungsmotiv und andere Motive

Welches Motiv ist bei Ihnen am stärksten ausgeprägt? Neben dem Leistungsmotiv spielen das Machtmotiv, das Beziehungsmotiv und das Freiheitsmotiv eine ebenso wichtige Rolle bei der Berufswahl und im Job.

Motivation im Job entsteht nicht zuletzt aus der Befriedigung der Motive und Bedürfnisse einer Persönlichkeit. Dabei werden diese drei Motive in der motivationspsychologischen Forschung im Berufsleben als relevant angesehen.

Die Motivstruktur zu kennen bedeutet für jeden Stellensuchenden wertvolle Informationen zu seinen Bedürfnissen und Motiven, die ihn prägen und beruflich motivieren. Es ist der Schlüssel zu Arbeitsfreude und Zufriedenheit.

Potenzialanalyse zur Motivlage

Genau erfahren Sie Ihre Motivlage aus einer Potenzialanalyse. Worüber man sich am meisten freut, oder warum man sich freut, wenn man Einfluss gegenüber Dritten geltend macht, finden dann ihre Erklärung und helfen bei der nächsten Jobwahl!

Bedürfnisse und Motive sind nämlich die Antreiber unseres Handelns und damit eine wichtige Dimension beim beruflichen Handeln. Tatsächlich sind Motive Kraftquellen und geben unserem Tun Dynamik und Richtung. So entsteht Selbstmotivation und Lebensfreude.

Ständige Leistungsverbesserung

Wer beispielsweise über ein hohes Leistungsmotiv verfügt für den sollte sein Job drei wichtige Voraussetzungen erfüllen damit bei ihm Motivation, Energie und richtungsweisender Antrieb ausgelöst werden:

  • Herausfordernde aber realistische Leistungsziele
  • Hoher Grad an Eigenverantwortung
  • Kontinuierliche Rückmeldungen auf dem Weg zum Ziel

Man kann sich also selbst fragen, woran man seine Leistungen misst. Haben Sie schon einmal etwas Perfektes geschaffen? Worüber freuen Sie sich am meisten? Solche Fragen bringen einem näher zu seiner persönlichen Motivstruktur und hilft der Selbstfindung. Dazu interessiert Sie vielleicht dieser Beitrag:

Leistungsmotiv: Sachprobleme lösen

Beruflich findet man Leistungsmotivierte an allen Arbeitsplätzen. Dabei suchen Menschen, die leistungsmotiviert sind vorzugsweise Sachprobleme zu lösen. Allein eine Lösung zu erarbeiten und die Suche nach immer besseren und schnelleren Lösungen treibt sie an.

Besonders freuen sie sich, wenn sie eine ihrer bisherigen Bestleistungen überbieten konnten. Konkrete, messbare Ziele spornen sie an. Unglücklich sind sie, wenn Leistungsziele fehlen oder Bewertungen ausbleiben.

Erinnern Sie sich an Ihre Schulzeit? Wie haben Sie Schulnoten erlebt? Wie hätten Sie sich gefühlt, wenn man die Noten abgeschafft hätte?

Menschen mit hohem Leistungsmotiv sind auf konkrete Leistungsrückmeldungen angewiesen. Deshalb können Leistungsmotivierte dem Spruch "der Weg ist das Ziel" wenig abgewinnen.

Leistungsziele selbst erfüllen

Zudem wünschen sich Menschen mit einem hohen Leistungsmotiv unternehmerische Freiheit in ihrer beruflichen Tätigkeit. Das bedeutet nicht zwingend, dass sie Selbstständig werden, aber sie benötigen viel Freiheit in der Ausübung ihres Berufs.

Leistungsmotivierte sind der Überzeugung, dass man selber die beste Lösung kennt. Ratschläge und enge Arbeitsanweisungen führen bei ihnen zu Frust und Rückzug.  Zudem sollten sie Berufe und Job's wählen, bei denen ein hoher Einfluss auf die Resultate gewährleistet ist.

Im Gegensatz dazu, ein Polizist. Er hat wenig direkten Einfluss auf die Kriminalitätsrate. Wer sich hingegen motiviert fühlt, wenn er klare Leistungsziele mit hoher Eigenverantwortung erfüllen kann, dann verfügt er über ein hohes Leistungsmotiv.

Neuorientierung aufgrund seiner Motivlage

Im Berufs- und Arbeitsleben spielen die genannten drei Motive die wichtigste Rolle. Wer im Berufsleben Antriebslosigkeit, Frust und inneren Rückzug erlebt sollte seine Motivlage untersuchen und erst dann Veränderung in Erwägung zu ziehen:

Häufig sorgen schon kleine Änderungen am Arbeitsplatz, oder Anpassungen im Pflichtenheft für mehr Motivation und Zufriedenheit im Job. Eine berufliche Neuorientierung sollte demnach nicht ohne Berücksichtigung der Motive und Bedürfnisse angegangen werden.

Mit den Wissen über seine Motivlage gewinnt man wichtige Erkenntnisse darüber welche Tätigkeiten für Motivation sorgten und was im Arbeitsleben eher Frust und Unzufriedenheit auslöst.

Haben Sie Lust zu mehr Leistung und denken Sie öfters, dass es alleine besser geht, dann schreiben Sie mir dazu, oder bestellen Sie jetzt eine Potenzialanalyse für mehr Klarheit.

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