Machtmotiv: Der Wunsch nach Einfluss und Verantwortung

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Das Machtmotiv erklärt den Wunsch nach Einfluss und Kontrolle. Machtmotivierte wollen andere beeindrucken und sie stehen gerne im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Tätigkeiten die das Helfen und Ausbilden beinhalten gehören auch zum Machtmotiv.

Machtmotivierte Menschen gewinnen Kraft und Antrieb, wenn sie für andere Verantwortung übernehmen. Mannschaftskapitän, Teamleiter und helfende Berufe sind gute Beispiele dafür.

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Machtmotiv und andere Motive

Für seinen Berufsweg lohnt es sich sein Motivprofil zu kennen. Motive prägen unser Erleben und entscheiden welche Dinge uns motivieren und freudvoll antreiben. Neben dem Machtmotiv sind das Leistungsmotiv, das Beziehungsmotiv und das Freiheitsmotiv weitere Motive die das Berufsleben hauptsächlich prägen.

Dabei wird in der Motivationsforschung zwischen bewussten (expliziten) und unbewussten (impliziten) Motiven unterschieden. Ersteres bezeichnet das "bewusste" Selbstbild und das persönliche Wertsystem das von anderen geprägt wird.

Unbewusste Motive sind stärker mit Bildern und Gefühlen verbunden und bestimmen was den Einzelnen anzieht und anspornt. Häufig aber stimmen unsere Ziele die wir verfolgen nicht mit den unbewussten Motiven überein. Das behindert Motivation und berufliche Zufriedenheit.

Potenzialanalyse für das Motivprofil

Wer sein Motivprofil kennen möchte, nutzt dazu am besten eine Potenzialanalyse. Dieser Test erlaubt jedem sein Motivprofil zu erfahren. Dazu eröffnet die Analyse wertvolle Hinweise zum jeweiligen Umsetzungsstil der Motive im beruflichen Alltag.

Mit den Kenntnissen zu den Motiven lernen Sie mehr über Ihre Bedürfnisse, die Ihrem Handeln, Energie und zielgerichtetes Tun verleihen. Sie gewinnen Informationen über Ihre Kraftquellen, die als lustvolle Antreiber wirken.

Führungskraft: Menschen führen

Wer zum Beispiel über ein hohes Machtmotiv verfügt möchte Einfluss auf andere Menschen ausüben. Leider hat Macht ein schlechtes Image, obwohl in vielen Berufen Menschen mit einem starken Machtmotiv sinnvollerweise ihre Berufung finden können. Erste Beispiele sind:

  • TrainerIn einer Fußballmannschaft
  • Helferberufe wie Arzt und Pflegefachberufe
  • ProjektleiterIn, LehrerIn und AusbildnerIn

Hinter dem Machtmotiv steht auch das Bedürfnis nach Dominanz und Kontrolle. Menschen mit einem ausgeprägten Machtmotiv wollen Führen, Verantwortung übernehmen und sie streben danach, die Kontrolle über die Mittel und die Menschen zu gewinnen. Sie wollen etwas bewirken und gestalten.

Machtmotiv: Status und Ansehen

Berufe die weitreichende Einflussmöglichkeiten bieten passen zu Machtmotivierten. Status und Ansehen verstärken die Motivation. Deshalb gehören besonders Tätigkeiten in Bereichen die Prestige versprechen dazu: Politik, Kunst und Wirtschaft.

Einflussmöglichkeiten bieten sich für Journalisten, Kritiker und Kommentatoren in diversen Medien. In diesen Berufen kommen Einfluss, Status und Prestige im Gleichschritt daher. Wer hat schon in der Schulzeit die Schülerzeitung geschrieben und wer war die Klassensprecherin?

Viele Motive lassen sich über unser Verhalten und die Sprache eruieren. Dazu bieten Hobby's und Freizeitbeschäftigungen weitere Hinweise zum bevorzugten Motiv. Machtmotivierte agieren zweckgerichtet und personenbezogen. Beispielsweise haben viele Hochleistungssportler ein hohes Machtmotiv.

Verantwortung übernehmen

Sensibilität, Einfühlsamkeit für die Sorgen und Nöte anderer machen Machtmotivierte zu verantwortungsvollen Menschen. Intuitiv helfen sie den Menschen, indem diese passend gefördert werden. Dinge zum Positiven zu verändern und zu beeinflussen, gehört dazu.

Deshalb ist die Tätigkeit der Ausbildung machtmotiviert. Jemanden auszubilden, ihm zu zeigen wie es funktioniert, Einfluss nehmen und ihn zu lenken, motiviert diese Menschen. Ganz in der Nähe liegt das Motiv des Helfenden, der davon profitiert, dass er die "Macht hat" zu helfen und gleichzeitig die Verantwortung trägt.

Neuorientierung nicht ohne mein Motiv

Wer vor der Wahl des Studiums steht, den geeigneten Beruf sucht oder mit seinem bisherigen Job unzufrieden ist, kann davon profitieren, wenn er mehr zu seinem Motivprofil erfährt. Die unbewusste Motivstruktur verrät mehr über den Traumberuf als vermeintliche Traumjobs die von anderen als erstrebenswert bezeichnet werden.

Unter Umständen macht die Kenntnis zu den vorherrschenden Motiven eine berufliche Neuorientierung notwendig. Wer es aber ernst meint mit Arbeitsfreude und Motivation sollte dem Impuls sich beruflich neu zu orientieren nicht widerstehen.

Nicht zuletzt können Stresssyndrome auf eine notwendige Neuorientierung hin weisen. Führungskräfte mit geringem Machtmotiv fühlen sich in Führungsfunktionen meistens überfordert, zumindest aber unglücklich. Latenter Stress, Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit können dann die Folge sein.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Macht und Einfluss auf andere schon gemacht. Ich bin gespannt, wer es wagt das Bedürfnis nach Macht auszudrücken. Oder bestellen Sie jetzt eine Potenzialanalyse, dann passt Ihre Laufbahn besser zu Ihnen. 

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