Selbstfindung: Wie finde ich den richtigen Job?

Selbstfindung Selbstentwicklung Berufsfindung

Wer bin ich, fragen Sie sich vielleicht? Manche möchten sich selbst finden,  Selbstfindung auch um aus einer Job Krise zu finden, um sich neu zu orientieren: Aber, wie findet man sich, bzw. den richtigen Job? Unglücklich am Arbeitsplatz oder ein bisschen neben der Spur? Was antworten Sie auf die Frage: Sind Sie zufrieden mit dem Job? 

Eigentlich bin ich zufrieden! Zufriedenheit ist ziemlich wichtig, denn gleichzeitig stellt sich Gelassenheit ein und das wiederum erlaubt Glücksgefühle. Jede berufliche Neuorientierung beginnt deshalb bei der Selbstfindung! Erst dann kann ich die passende Arbeit und meine Berufskollegen finden.

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Selbstfindung ist ein lebenslanger Prozess, nicht nur während der Pubertät auf dem Sprung zum Erwachsensein, auch später als Erwachsener mit Familie und eigenen Kindern begleitet mich Selbsterkenntnis und Selbstreflexion durch den Selbstfindungsprozess. Insofern geht es bei der Selbstfindung deshalb auch um Selbstverwirklichung.

Leider wissen wir nie endgültig, wer wir als Individuen sind, denn Selbstfindung ist ein lebenslanger Prozess, wenn Sie sich diesem Prozess stellen, dann gratuliere ich Ihnen und wenn ich Sie dabei unterstützen kann, dann schreiben Sie mir.

Wer bin ich oder zu sich selbst finden

Stehen Sie mitten im Leben, oder empfinden Sie innere Leere oder gar Depressionen? Manche meinen, irgendwie stehe ich neben mir. Ist es korrekt, wenn ich sage: Für mein Glück sollte ich wissen, was ich will? Ist das Selbstfindung?

Wir sind alles Individuen und es wäre gut, wenn der Einzelne eine Ahnung hätte, welche individuellen Bedürfnisse er hat. Meistens jedoch, pflegen wir Individualität durch Konsum, extreme Lebensarten, außergewöhnliche Ernährung, Askese oder die Liebe zu Gott.

Religionen sind beliebt, wenn man alles richtig machen will und seine Ängste überwinden möchte. Als ob daraus eine Antwort auf die Frage, wer bin ich, zu erwarten wäre. Egal, ob richtiges Essen, richtige Kleidung oder die richtigen Ferien, Hauptsache anders als alle anderen. Das ist aber keine Selbstfindung und auch nicht zielführend, um herauszufinden: Wer bin ich?

Abgrenzung oder Selbstfindung

Abgrenzung ist angeblich wichtig, am besten durch eine individuelle Lebensform. Autonomie und menschliche Selbstständigkeit sind jedoch etwas anderes. Natürlich hat Selbstfindung etwas mit Lebenskunst und Selbstverwirklichung zu tun.

Mit Freiheit und Selbstentfaltung. Dabei muss aber jeder für sich wissen, was ihm dabei wichtig ist. Der eine sucht Spiritualität, dem anderen genügt das Leben schlechthin. Was ist schon Spiritualität - vielleicht ist es einfach das Leben? Wir Menschen sind soziale Wesen, das Leben kommt zum Einzelnen, ohne das er dafür etwas getan hat.

Fragen auf dem Totenbett

Stellen Sie sich vor, Sie wären 90 und liegen im Sterben. Was würden Sie bereuen nicht getan zu haben und welche Dinge hätten Sie besser getan? Die Pflegerin Bronnie Ware begleitete Sterbende in den letzten Wochen ihres Lebens und wurde während vielen Gesprächen Zeugin, was Menschen kurz vor ihrem Tod bewegt. Dazu veröffentlichte sie "Regrets of Dying", ein Buch, von dem nicht nur spirituell interessierte Menschen profitieren. Hier, was Menschen kurz vor ihrem Tod bereuen..

  1. Ich hätte mehr Mut gehabt, das eigenen Leben zu leben
  2. Ich hätte weniger gearbeitet
  3. Ich hätte häufiger meinen Gefühlen Ausdruck verliehen
  4. Ich wäre mehr mit meinen Freunden in Kontakt geblieben
  5. Ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein

In Krisenzeiten stellt man oft seine Existenz, seine Familie und seine Kinder in Frage. Einige wollen etwas besseres sein und wünschen sich über den anderen zu stehen. Dabei könnten ein paar unangenehme Fragen an sich selbst die eigene Überheblichkeit wieder zurecht rücken. Aber, das stärkt den Selbstwert.

Selbstverwirklichung für das Glück im Beruf

Wie gesagt, sich selbst zu finden setzt voraus, dass ich meine eigenen Bedürfnisse kenne. Dann kann ich einen eigenen Lebensraum schaffen und mich, um meine Selbstverwirklichung kümmern. Persönlichkeit ist persönlich und es kann nur jeder für sich selbst seine Individualität wahrnehmen und was ihm gut tut.

Dabei helfen uns die eigenen Gefühle, Emotionen und Stimmungen als wären es Nachrichten direkt vom Selbst: Intuition und Bauchgefühl. Kontakt mit dem Selbst und schließlich Koordination mit dem Verstand. Selbstreflexion mit Bauch und Verstand.

Denn was nützt es, kopflos den langweiligen Job zu künden nur weil es sich gut anfühlt. Erstens Fühlen, zweitens Denken und erst, wenn beide Elemente passen, kann und sollte man handeln. Unter Umständen ist es gescheiter zuerst eine neue Arbeitsstelle zu suchen, bevor man übereilt seine Kündigung einreicht und dann vor dem Nichts steht.

Nachrichten vom Unterbewusstsein

Selbst fühlen, was tut mir gut, was mag ich oder was mag ich nicht. Und diese Wahrnehmungen als ersten Anhaltspunkt und inneren Kompass in Handlungen überführen. Deshalb hilft es dem Einzelnen, wenn er seine Bedürfnisse erkennt.

Um es zu wiederholen: Selbstfindung ist ein Prozess, auch die Berufsfindung, denn meine neu gewonnen Selbsterkenntnisse helfen weiter. Ständiges selbstbeobachten während ich meine Arbeit erledige. Ich muss wissen, wie es mir geht, Achtsamkeit scheint dabei hilfreich.

Zur Selbstfindung benötige ich Selbsterkenntnisse, ich muss mich meinem Menschsein öffnen, nicht nur einmal oder zweimal, ich muss mich der Selbstfindung ständig aussetzen. Was sind meine Bedürfnisse und Motive, wie ticke ich und ganz wichtig, was sind meine eigenen Ziele.

Motivation und Antriebskräfte

Zu diesem Aspekt hat sich Prof. Dr. Julius Kuhl von der Universität Osnabrück besonders hervor getan. Mit seinem Team beschäftigt er sich schon sein Leben lang mit Motivation und Persönlichkeit. Dazu hat Kuhl alle wissenschaftlichen Erkenntnisse in seine PSI-Theorie eingeordnet und begründet damit eine umfassende neue Persönlichkeitstheorie. Zentrales Element sind seine Erkenntnisse zur Art und Stärke unserer Motive und Bedürfnisse, die er als Antriebskräfte für unser Handeln sieht.

Die Motivationspsychologie erklärt, dass Bedürfnisse in unserem psychischen System Spannungen aufbauen die wiederum abgebaut werden wollen. Dazu muss man etwas tun und handeln. Sobald diese Handlungen erfolgreich zum Spannungsabbau geführt haben, werden sie als Motiv im menschlichen System gespeichert. Unser Verhalten wird also mehrheitlich von Motiven gesteuert, die Erfahrungen darüber enthalten, was wir tun können, um unsere Bedürfnisse zu befriedigen.

Selbstfindung Test

Auf der anderen Seite steht derjenige, der neben seiner Spur steht. Unzufrieden trotz Auto, Haus und Boot. Die eigenen Bedürfnisse zu kennen bietet demnach die Möglichkeit erfolgreich zu Handeln. Erst der erfolgreiche Spannungsabbau garantiert innere Zufriedenheit. Das ist einfacher als allgemein gedacht. Wer mindestens auf die Hinweisen aus seinem Unbewussten achtet, hat erste Hinweise zu seinen Bedürfnissen und könnte diesen Folge leistet.

Menschen sind erwiesenermaßen glücklicher, wenn sie handeln entsprechend dem, was ihnen das Bauchgefühl signalisiert und diese Signale auch noch mit dem Verstand koordinieren.

Innere Zerrissenheit

Panikattacken: Gefühl und Verstand koordinieren

Die Glücksforschung hat schon lange erkannt, dass es der Gesundheit abträglich ist, wenn man mit seinem Verstand entgegen den Signalen aus dem Unterbewusstsein handelt.

Menschen, die mit dem Verstand die Signale aus dem Unbewussten unterdrücken, tun sich deshalb keinen Gefallen. Sie könnten an Burnout-Syndrom, Depressionen, Zwangsstörungen oder Essstörungen erkranken.

Bestimmt wäre deshalb manchem geholfen, würde er von seinen Bedürfnisse wissen und dazu eine Potenzialanalyse nutzen. Sozusagen ein "Selbstfindung Test" einsetzen der auch die Frage nach den inneren Bedürfnissen beantwortet. Damit könnten Potenziale, Chancen und Ressourcen besser ausgenutzt werden, hingegen würde man Bereiche vermeiden in denen unnötig Energie verbraucht wird.

Fremdziele wirken fatal

Ebenso fatal wirken fremde Lebensziele die man sich überstülpt. Diese sind daran zu erkennen, dass es langfristig unmöglich ist, dafür genügend Selbstmotivation aufzubauen. Wer bin ich soll ebenfalls beantworten, ob es sich um fremde oder eigene Ziele handelt, die man zu erreichen gedenkt.

Sonst macht man nämlich die Rechnung ohne das Unbewusste. Wer lange Zeit fremden Zielen folgt, könnte unter Umständen mit Panikattacken zu tun bekommen. Glauben Sie mir, das Unterbewusstsein hätte ein paar Antworten zur Selbstfindung. Und das Selbst will sich durchsetzen, denn es weiß was einem gut tut.

Was aber Verstand und auf der anderen Seite das Unterbewusstsein zu einer Sache meinen, ist nicht immer das gleiche. Die beiden Bewertungssysteme gilt es deshalb zu koordinieren ansonsten meldet sich das Unbewusste immer wieder von Neuem.

Vorboten von Glück

Jeder hat schon einmal erlebt, wenn alles um einen herum unwichtig wird und die Zeit wie im Fluge vergeht. Hoch motiviert versinkt man in seiner Tätigkeit, fokussiert auf die Lösung ungeachtet aller Schwierigkeiten. Flow nennt man dieses Gefühl. Es ist der Ausdruck für die völlige Auflösung in einer Tätigkeit und wurde hauptsächlich geprägt von Mihály Csíkszentmihályi.

In der psychologischen Forschung widmet man dieser Tatsache schon länger Aufmerksamkeit: Menschen, die ihre Bedürfnisse kennen und ihr Leben danach gestalten, sind deutlich zufriedener. Sie versinken in den gewählten Tätigkeiten, egal, welcher Art, Hauptsache Sie tun das Richtige für sich. Dadurch gewinnen diese Menschen Selbstsicherheit.

Berufliche Neuorientierung?

Wir alle sind menschliche Individuen mit Vorlieben. Jeder sollte sich deshalb eine berufliche Neuorientierung in Erwägung ziehen, wenn seine Bedürfnisse am Arbeitsplatz nicht erfüllt werden. Es gilt zu prüfen, was die inneren Bedürfnisse sind und dafür einen Lebensraum zu schaffen.

Zufriedenheit und Glücklichsein sind wertvolle Belohnung. Voraussetzung dafür ist die notwendigen Handlungen tatsächlich umzusetzen. Für die ersten Schritte finden Sie aus einer Potenzialanalyse wichtige Informationen.

Den beruflichen Neustart unterstützen eine Reihe Informationen, nicht zuletzt die eigenen Erfahrungen. Sie sind Gold wert, schlummern in uns und warten darauf zu signalisieren wie das aktuelle Erleben nach dem eigenen Werten einzuordnen ist. Entweder "tut mir gut" oder "tut mir nicht gut".  

Selbstfindung und Selbstvertrauen

Jede erfolgreiche Erfahrung und Handlung gilt es wirklich zu bemerken. Am besten, Sie schreiben jeden kleinen Erfolg auf. Damit orientiere Sie sich schrittweise neu und finden damit zu sich selbst. Suchen Sie nach den Signalen "das tut mir gut". 

Derart gestärkt gelingt der nächste Schritt mit Leichtigkeit und weitere Erfolge sind beinahe garantiert. Authentizität, Ausstrahlung und Persönlichkeit entwickeln sich, wenn Verstand und Unterbewusstsein koordiniert werden.

Nicht nur das, die Persönlichkeit wird gestärkt, denn man tut was man ist. Das fühlt sich gut an und man verhält sich selbst-bewusster. Lebenslust und Motivation lassen Sorgen und Ängsten keine Chance. Das Leben ist leichter, wenn der ganze Mensch in die gleiche Richtung strebt.

Im letzten Abschnitt finden Sie einen wichtigen Tipp, nämlich achtsam zu sein und die Wahrnehmungen zu notieren. Ich wünsche Ihnen, Sie finden die Kraft dazu, denn damit sichern Sie sich Erfolge. Wenn Ihnen das nicht gelingt, dann sehen wir uns hier wieder ;-)) gerne bei einem Berufscoaching - schreiben Sie mir dazu einfach eine Mail!

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