Motivation durch Selbstmotivation: Motivieren Sie Ihr Selbst!

Selbstmotivation selbstmotivierung

Selbstmotivation ist Motivation durch das Selbst, Ihre Chance in Beruf und Alltag sich selbst zu motivieren, indem Sie Ihre Gefühle und Emotionen regulieren. Was das für Sie bedeutet und wie Motivation als Selbstmotivierung funktioniert, lesen Sie hier.

Motivation ist der Turbo zur Erreichung von selbstbestimmten Zielen. Mit Selbstmotivation bleibt man bei Schwierigkeiten länger am Ball. Um das Geheimnis zu lüften, die Haltung als Gestalter wirkt bei demjenigen wahre Wunder, der sich als Gestalter begreift, Chancen statt Schwierigkeiten sieht, oder Neugierde entwickelt statt Enttäuschung verspürt.

Sich selbst zu motivieren hat wenig mit Selbstdisziplin zu tun. Selbstmotivation hat mehr mit Affekten, Gefühlen und Stimmungen ein Zusammenhang. Sobald Sie nämlich in der Lage sind Ihre Gefühlslagen zu verändern, kennen Sie den Hebel zur Selbstmotivation.

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Gefühle und Emotionen regulieren

Egal ob es um die Motivation Sport zu treiben geht, oder um die Arbeitsmotivation bleibt die Frage: Kann man Selbstmotivation aktivieren oder trainieren? Tatsächlich zeigt uns das die moderne Hirnforschung und die Lehren aus der Persönlichkeitspsychologie. 

Selbstmanagement Methoden beschreiben dabei Fähigkeit, wie man Gefühle und Emotionen regulieren kann und dadurch beeinflusst, wie Verstand und Unbewusstes zusammen arbeiten. Es handelt sich also um eine Fertigkeit mit der man seine Gefühle regulieren kann. Das ist wichtig, wenn Gefühle überborden und beispielsweise übermäßige Begeisterung einem zu vorschnellen Entscheidungen verführen.

Diese Fähigkeit ist aber auch hilfreich, wenn man sich von seiner Wahrnehmungen abgespalten hat. Seine Gefühle nicht mehr wahrnimmt und zu folgenschweren Entscheidungen gelangt. In diesem Fall hat man Informationen aus seiner Erfahrungsbibliothek verpasst, die einem vielleicht vor schlimmen Folgen bewahrt hätte.

Gefühle für die Selbstmotivation wahrnehmen

Die Selbstwahrnehmung hilft sein Selbst wahrzunehmen. Treffsicher meldet das menschliche Nervensystem über sogenannte somatische Marker, welche Erfahrungen, Gefühle und Emotionen in seiner inneren Bibliothek vorhanden sind.

Das Konzept der "somatischen Marker" des Neurowissenschaftlers DAMASIO besagt, dass jeder Mensch über ein Gefühlsbewertungssystem verfügt, welches aber unbewusst arbeitet. Es äußert sich über sogenannte somatische Marker , objektiv messbare körperliche Signale.

Suchresultate aus dem Unbewussten

Jeder Mensch verfügt mit seinen Erfahrungen über eine eigene "Gefühlsbibliothek". Wichtig dabei, das Unterbewusstsein liefert blitzschnell Suchresultate aus der inneren Erfahrungsbibliothek. (Gehirn - eines der grössten Rätsel)

Handelt jemand mehrheitlich entgegen den Empfehlungen seines Unterbewusstseins, dann schmälert das seine Motivation erheblich. Er kann sich dann nur sehr schwer motivieren.

Nicht nur das, Psychologen sind der Ansicht, dass dies die Lebenslust eines Menschen einschränkt und sogar seiner psychischen Gesundheit schadet.

Widersprechende Bewertungen

Das menschliche Nervensystem verarbeitet seine Erfahrung und Bewertungen in zwei unterschiedlichen Hirnarealen. Einerseits im Belohnungssystem (positiv = mag ich) und andererseits im Bestrafungssystem (negativ = mag ich nicht).

Deshalb können im selben Moment auch widersprüchliche Bewertungen entstehen.

Beispielsweise zu dem Vorhaben, ich muss regelmässig Sport treiben, kann ein hoher positiver Wert bezüglich Gesundheit signalisiert werden. Gleichzeitig kann jedoch ein hohes negatives Signal ausgegeben werden, weil für denjenigen Sport zeitlebens mit negativen Erlebnissen verbunden war.

Um eine hohe Motivation und Selbstvertrauen zu erreichen sollten die Signale aus dem Belohnungs- und dem Bestrafungssystem koordiniert werden.

Beispielsweise Menschen die von sich denken, dass sie Übergewicht haben und abnehmen wollen. Oft sind sich diese Menschen nicht bewusst, welche versteckten Bedürfnisse ihre bewusst gesetztes Ziel "Abnehmen" unterwandern.

Verstand vs Unbewusstes

Hingegen bewertet der bewusste Verstand mit "richtig" oder "falsch." Überhaupt arbeitet der Verstand vergleichsweise langsam. Das Unterbewusstsein verarbeitet innert Millisekunden Millionen von Informationen parallel und ist schon allein damit dem bewussten Verstand überlegen.

Literaturhinweise

Damasio A. Fühlen Denken und das menschliche Gehirn
Heckhausen, H. Motivation und Handeln
Kuhl, J. Motivation und Persönlichkeit
Storch M., Cantieni B., Hüther G. & Tschacher W., Embodiment
Storch M. & Krause F. Selbstmanagement - ressourcenorientiert
Storch, M., Mein Ich Gewicht
Spitzer, M. Lernen. Gehirnforschung und die Schule des Lebens

Die Vernetzung von Emotionen und Körperempfindungen scheint eine enorm wichtige Fähigkeit zu sein. Sie unterstützen den Einzelnen in der Wahrnehmung und bei seinen Entscheidungen maßgeblich. Die Erkenntnisse der neueren Hirnforschung und meine Erfahrungen bestätigen das.

Leider werden oft eindeutige Signale aus dem Unterbewusstsein durch bewusste Gedanken unterdrückt. Wie schon erwähnt, sollte im Sinne der eigenen Motivation, der bewusste Verstand mit dem Unbewussten koordinieren sein.

Ziele und Visionen sind dann mit allen Bedürfnissen im Einklang, egal ob letztere bewusst oder unbewusst vorhanden sind.

Opferhaltung oder Gestalterhaltung

Die Entdeckung der Neuroplastizität führte zur Erkenntnis, dass sich unser Gehirn allein durch Denkprozesse strukturell und funktional verändern kann. Es bedeutet auch, dass sich Gedanken verstärken, indem man sie denkt und ihnen nachgibt.

Dabei spielt die innere Grundhaltung eine viel wichtiger Rolle als bspw. spezifische Ziele oder Verhaltensregeln. Wie ich zum Leben stehe, mich im Berufsumfeld einfüge und meine Gedanken pflege hat einen riesigen Einfluss auf das Denken und die Art und Weise wie in meinem Gehirn Verbindungen entstehen.

Je mehr jemand über Ängste nachdenkt und sich Sorgen macht, desto mehr verdrahten er in seinem Gehirn diese Verbindungen. Strukturen im Zusammenhang mit Ängsten und Sorgen. Man ist Opfer seiner Selbst und unterstreicht dies mit der Opferhaltung.

Folgerichtig lernen Sie im Coaching statt dessen, leichte und neue Gedanken zu pflegen, die Sie aus der Opferhaltung in die Gestalterhaltung bringen. Damit unterstützen Sie Ihre gewünschten Ziele. 

Selbstmotivation entsteht

Selbstmotivation Haltungsziele

Sie legen in Ihrem Nervensystem dadurch neue Datenautobahnen und erlauben sich immer mehr das Leichte und Beschwingte zu denken. Motto-Ziele, wie sie die Forschungen zum Zürcher Ressourcen Model «ZRM®» hervorgebracht haben, bringen auf vielfältige Weise neue Verhaltensweisen hervor.

Dabei werden Verstand und Unbewusstes sorgfältig koordiniert woraus dann Selbstmotivation entsteht. Es geht dabei um einen Zieltypus, der auf der Haltungsebene auf die spezifischen Ziele und die Verhaltensregeln Einfluss nimmt.

Die neue Grundhaltungen lenkt den Fokus auf Möglichkeiten und Chancen. Entgegen der Frage "was habe ich falsch gemacht" formulieren jemand die Frage "ich bin gespannt, welche Lösung ich finde". Mit dieser Grundhaltung lenkt man sein Denken in eine völlig neue Richtung.

Ressourcen für die Selbstmotivation

Aufgrund der neueren Hirnforschung arbeite ich deshalb nach dem Ressourcenprinzip. Die Frage, wie jemand Motivation gewinnt und welches seine prägenden Bedürfnisse und Motive sind, führen dabei häufig zum gewünschten Erfolg. 

Mit meiner Hilfestellungen sollen neue Quellen von Möglichkeiten entstehen. Wichtige Skills sind die Selbstwahrnehmung und Selbststeuerung, die wiederum eine hohe Selbstmotivation zur Folge haben.

Mit diesen Fähigkeiten treffen Sie eigene Entscheidungen und bilden eigene Ziele. Sie können das tun, was Sie wirklich wollen und damit sich selbst motivieren.

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