Das Selbstwertgefühl stärken und den Selbstwert

Selbstwertgefühl aufbauen Selbstwert steigern und stärken

Wir alle sollten individuell das Selbstwertgefühl stärken und den Selbstwert anheben, denn das Gefühl wie es um den Selbstwert steht, entscheidet was wir denken und wie wir handeln. Dazu zählt die Selbstachtung, sie stabilisiert das Selbstwertgefühl und das Ego.

Die Selbstbewertung definiert sich aus dem Selbstwertgefühl. Wie ich mich bewerte und wie ich von anderen wahrgenommen werde: mein Bewusstsein was ich Wert bin in positiven und negativen Prämissen. Das hat Auswirkungen auf mein Handeln, auf meine Werte, Ziele und wie ich kommuniziere.

Mangelndes Selbstwertgefühl und fehlende Selbstwertschätzung senkt die Wahrscheinlichkeit persönlicher Erfolge. Verpasste Ziele provozieren hingegen Gedankenschleifen und Grübeln über Unstimmigkeiten. Solche Fehler untergraben wiederum jede Selbstachtung.

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Dabei war der Begriff für das Selbst lange Zeit nur theoretisch bekannt, obwohl jeder von uns "sich selbst" wahrnehmen kann. Später erst, wurde in der Hirnforschung nachgewiesen, dass spezifische Hirnareale tätig sind, wenn man an "sich selbst" denkt. Und, man kann ein Gefühl zu seinem Selbst entwickeln, manchmal mit Selbstachtung oder Selbstvertrauen beschrieben. Von diesem Gefühl, über den Selbstwert, handelt dieser Beitrag.  

Podcast zum Selbstwertgefühl

Beachten Sie diese hörenswerte Aufnahmen zu Selbstwert und Selbstwertgefühl:


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Ein 22 Minuten Audio-Beitrag von Radio Bayern2: Wissen ergänzt meinen Beitrag und es lohnt sich auf jeden Fall diese 22 Minuten für mehr Selbstwert zu investieren.

Wir können alle ein gesundes Selbstwertgefühl brauchen, deshalb wünsche ich Ihnen, eine Portion Selbstachtung auf Ihrem Weg. Über ein Feedback von Ihnen, würde ich mich freuen.

Mangelhaftes Selbstwertgefühl

Ein geringes Selbstwertgefühl kann der Auslöser für Beziehungsprobleme oder Probleme im Alltag sein. Die Menschen wollen deshalb selbstbewusster werden. Tatsächlich dient in der Persönlichkeitspsychologie der Selbstwert als Indikator für die soziale Integration eines Menschen. Wenn Sie also das Selbstwertgefühl stärken verbessern Sie indirekt auch Ihre Beziehungsfähigkeit.

Hingegen verursacht ein schwaches Selbstwertgefühl diffuse Lebensängste, Depressionen, Lebensunzufriedenheit und oft genug Panikattacken.

Das Selbstwertgefühl prägt die Persönlichkeit eines Menschen: Eine hohe Selbstachtung erleichtert zum Beispiel eine berufliche Neuorientierung. Und, es trägt zu Erfolg oder Misserfolg in der Partnerschaft eines Menschen bei, wie Schweizer Psychologen jetzt an der Universität Bern nachgewiesen haben.

Genug wichtig also, dass sich jeder mit seinem Selbstwert beschäftigen sollte und das Selbstwertgefühl stärken. Zudem können Sie mit einem starken Selbstwertgefühl ebenfalls Ihr Selbstvertrauen aufbauen und ein selbstsicheres Leben führen.

Nicht nur das, es beeinflusst die Persönlichkeit eines Menschen, seine Fähigkeiten und das ganze ICH-Konzept.

Selbstwertgefühl stärken lohnt sich

Nathaniel Branden, US-amerikanischer Psychotherapeut meint: "Es gibt kein einziges psychologisches Problem, dass sich nicht, zumindest teilweise, auf das Problem eines mangelhaften Selbstwertgefühls zurück führen lässt."

Wir alle können durch Selbstfindung und Selbsterkenntnis das eigene Selbstwertgefühl stärken. Zu wissen, wer bin ich und was bin ich, hilft den Fokus von äußeren Bewertungen weg, auf die eigenen Bedürfnisse hin zu lenken.

Erst damit gelingt es ein zielsicheres Leben zu führen. Übrigens zählt Nathaniel Branden ein zielgerichtetes Leben zu den sechs Säulen des Selbstwertgefühls.

Selbstwert durch Selbstannahme

Die persönlichen Bedürfnisse zu kennen, ist ein zentraler Bestandteil in meinen Coaching Sitzungen. Wer seine Bedürfnisse kennt und weiß was er will gewinnt Zufriedenheit und Wohlbefinden. Er kann sich entlang seiner persönlichen Werte ausrichten. Das hat Kraft und begründet sein Tun und Wirken.

Zudem hat der Grad der Selbstbestimmung viel mit Lebenszufriedenheit zu tun. Selbstbestimmt sein Leben zu führen, steigert Selbstwirksamkeit und damit Lebenszufriedenheit. 

Gedanken machen das Selbstwertgefühl

Üblicherweise wird der Selbstwert durch einen psychologischen Fragebogen erfasst. Die Rosenberg Skala, Self Esteem Scale (RSES), entwickelt von Morris Rosenberg dient der Messung des Selbstwerts und wie stark das Selbstbewusstsein ist.

Jeder kennt es bei sich, Sätze oder Aussagen, die von einem guten Selbstwertgefühl ausgehen bzw. eher ein mangelhaftes Selbstwertgefühl zum Ausdruck bringen:

  • ich wünschte ich hätte mehr Achtung vor mir selbst
  • im Grossen und Ganzen bin ich zufrieden mit mir selbst
  • manchmal denke ich, dass ich für überhaupt nichts gut bin
  • ich bin in der Lage Dinge genau so gut machen wie die anderen auch
  • vermutlich gibt es nicht viel worauf ich stolz sein kann
  • bestimmt bin ich eine geschätzte Person
  • meistens denke ich, niemand möchte mit mir zusammen sein

Entscheidend für das Selbstwertgefühl eines Menschen ist, dass er sich liebenswert fühlt. Das zu fördern bedingt tägliche Selbstwertschätzung: Ich bin es mir wert, dass ich beispielsweise für mich allein, ein aufwendiges Gericht koche.

Woher kommt das Selbstwertgefühl?

Ein Teil des Selbstwertgefühl entsteht aus genetischen Dispositionen und der weit grössere Teil durch Beziehungserfahrungen in der Kindheit und später auch als Erwachsener. 

Einschneidende Erlebnisse wie Krankheiten, Unfälle, traumatische Erfahrungen oder Schicksalsschläge können das Selbstwertgefühl eines Menschen ebenfalls stark beeinflussen.

Sichere Elternbindung

Meistens erleben wir die ersten inneren und äußeren Bewertungen in der Kindheit. Kinder die eine sichere Elternbindung erleben, entwickeln einen guten Schutzfaktor für ihr Selbstwertgefühl.

Nahe liegend, dass ein unerwünschtes Kind sich wenig geliebt fühlt und deshalb sensibler auf negative Bewertungen reagiert.

Ablehnung oder Verachtung der Eltern gegenüber ihren Kindern könnten Ursachen für spätere psychische Probleme sein, für Selbstzweifel und Selbstwertkrisen.

Weitere Aspekte der Erziehung spielen ebenfalls eine Rolle wie ein Kind sein Selbstwertgefühl entwickelt. Ein Kind muss fühlen: "Ich bin in Ordnung, so wie ich bin." Andererseits beginnt es an sich und seinem Selbstwert zu zweifeln.

Fremdwahrnehmung - Selbstwahrnehmung

Wenn einem Heranwachsenden ständig die guten Leistungen der anderen vorgehalten werden, verunsichert das einen jungen Menschen. Wir wollen gefallen und geliebt werden, deshalb sollten wir auch im Erwachsenenleben den Blick auf unser Stärken richten.

Einige wurden als Kinder hauptsächlich für ihre Leistungen geliebt. Schon in der Schule gab es Lob für gute, hingegen Kritik für schlechte Noten. Bei manchen hatten schlechte Leistungen den Liebesentzug der Eltern zur Folge.

Ein Kind lernt daraus, dass es für seine Leistungen und nicht als Mensch geliebt wird. Sobald dieses Kind keine "genügenden Leistungen" erbringen konnte, fühlte es sich wertlos und entwickelte schlechte Selbstwertgefühle. Fremd-wertschätzung wird zur Selbstwertschätzung!

Oder, wenn in einer Familie auf die Eigenwahrnehmung wenig Wert gelegt wird. Statt dessen zählt nur die Wahrnehmung und Meinung anderer. Dies alles schwächt die Selbsteinschätzung.

Freundschaften stärken das Selbstwertgefühl

Später im Jugendalter steigt dann naturgemäß das Selbstwertgefühl an. Freundschaften, Liebesbeziehungen und Partnerschaften beeinflussen den Grad des Selbstwertgefühl auch im späteren Lebensverlauf eines Menschen.

Das Selbstwertgefühl entwickelt sich parallel zur Lebensgeschichte eines Einzelnen und welche Schlüsse er als Kind und später als Jugendliche für sein Menschsein gezogen hat. Diese Schlussfolgerungen helfen aber einem Erwachsenen wenig, um sein Leben besser zu leben, denn sie basieren auf kindlichen Gefühlen.

Das geringe Selbstwertgefühl verbessern zu wollen und gleichzeitig den alten Einschätzung Aufmerksamkeit zu schenken, funktioniert niemals. Erst wer das miese Selbstwertgefühl als unwahr durchschaut, gewinnt Zugang zu seiner wertvollen Einzigartigkeit.

Selbstoptimierung?

Oft genug versuchen Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl ihre Verunsicherung zu verstecken. Selbstoptimierung und Verbesserung der eigenen Performance sind dabei Heil bringende Versprechen die jedoch selten zum Ziel führen.

Selbstoptimierung kann damit in einen Ego-Trip ausarten. Es setzt den Einzelnen unter Druck, seine Stimmung und Gefühle sind gedämpft und man beginnt nach Misserfolgen und Fehlern zu suchen.

Einmal mehr deshalb, weil wir es nicht gewohnt sind, unseren Blick und die Aufmerksamkeit auf die Stärken und besonderen Fähigkeiten zu richten. Hier können Selbstständige etwas für sich tun und sogar die Unternehmensstrategie auf ihre Stärken und Spezialitäten ausrichten.

Narzissten sind verunsicherte Menschen

Wer aber denkt, er sei der Mittelpunkt der Welt, wird schlussendlich zum Narzissten. Das mangelnde Selbstwertgefühl überdeckend, reagieren diese Menschen besonders sensibel auf Misserfolge.

Narzissten sind selten bis gar nicht in der Lage Verantwortung zu übernehmen, wenn ihr Verhalten fehlerhaft war. Ihr geschwächtes ICH und das mangelnde Selbstbewusstsein kann mit Fehlern schlecht umgehen.

Narzisstisches Verhalten verunmöglicht zudem eine dauerhafte Partnerschaft oder schädigt jede freundschaftliche Beziehung.

Kenne deine Stärken und kooperiere 

Viel wichtiger ist zu wissen, wer man ist und seine Stärken und Schwächen zu kennen. Die Up's und Down's dem ganz normalen Leben zuschreiben. Misserfolge nicht persönlich nehmen!

Wenn Fehler entstehen gilt es gegebenenfalls die Folgen zu tragen, ohne sich weiter darüber auszulassen oder durch innere Dialoge sein Menschsein herab zu würdigen.

Besonders, zermürbende Gedankenschleifen und Grübeln unterminieren den Selbstwert. Natürlich gilt es seine Fehler zu registrieren und daraus Schlüsse zu ziehen. Hingegen ist es wenig hilfreich seine Schwächen ausmerzen zu wollen. Kooperieren Sie statt dessen!

Kooperation mit anderen Menschen und Unternehmen, um seine Schwächen mit den Stärken eines anderen zu ergänzen. Dafür kann man sich auf seine Stärken konzentrieren, in dieser Sparte sogar brillieren, sich darin als Experte positionieren.

Erst, wenn der Einzelne seine vermeintlichen Fehler und Misserfolge als Lernimpulse anerkennt, ist er in der Lage, diese Erfahrungen in sein Extensionsgedächtnis (Erfahrungsspeicher) einzuspeisen. Statt Misserfolge als selbst-verachtenden Bestätigung zu taxieren, als ein Schritt zum Erfolg verbuchen.

Tipps: Kein Selbstwertgefühl?

Was kann man jedoch tun, wenn man sich ständig unsicher, gestresst und ängstlich fühlt, kein Selbstwertgefühl wahrnimmt? Wie kann ich etwas für den Selbstwert tun? 

Beginnen Sie damit, Ihre Stärken und Erfolge zu sehen, zählen Sie täglich was Ihnen gelungen ist und wo Sie mit Ihren Talenten punkten konnten. Selbstvertrauen verbessern Sie, indem Sie systematische die täglichen Erfolge zählen, notfalls mit Unterstützung im Coaching.

Richten Sie sich als Unternehmer oder Berufstätiger nach den Stärken aus. Konzentrieren Sie sich auf ein Thema und werden Sie Expertin darin. Damit werden sie mehr Kunden gewinnen und zunehmend Erfolge verbuchen.

Sie gewinnen Selbstvertrauen, sobald Sie wieder Ihre Ressourcen und Stärken im Alltag sehen und die Erfolge wirklich verbuchen. Dabei lernen Sie, wieder positive Gefühle herzustellen, weil Ihnen im Alltag etwas gelungen ist und Sie sich dafür loben.

Schon mit einfachen Mitteln ist es möglich aufbauend das Selbstwertgefühl zu stärken.

Übungen für ein besseres Selbstwertgefühl

Erfolgstagebuch: Schreiben Sie jeden Tag die erlebten Erfolge auf. Selbst kleine Erfolge die Sie erfahren, stärken den Selbstwert. Reflexion der Erfolge und späteres Erinnern sind Balsam für die Seele und zaubern häufig wieder ein Lächeln auf die Lippen.

Rückschau: Eine Empfehlung des Psychologen Christophe André: Eruieren Sie woher ein bestimmtes Gefühl stammt. Sobald Sie sich in einer Beziehung herunter gesetzt fühlen, verifizieren Sie das entstehende Gefühl mit der Frage, wo in Ihrer Biographie das Gefühl einzuordnen ist. Sobald Sie sich innerlich klar werden, dass Auslöser und Erlebnis schon weit zurück liegen, löst sich die innere Anspannung.

Neue Strategie als Selbstständiger: Sorgen Sie für eine Strategie die zu ihnen passt. Innerlich wissen Sie es schon lange, ob ihr Unternehmen ein Bauchladen ist oder ob sie ein Experte sind. Die Arbeit gilt als wichtiger Faktor wie sich Selbstwert und Selbstwertgefühl entwickeln. Lassen Sie nicht zu, dass man Sie klein macht.

Soziale Beziehungen: Allein und einsam ist kein aufbauender Zustand. Sorgen Sie für gelebte Freundschaften und eine schöne Partnerschaft. Einfacher gesagt als getan, meinen Sie? Schreiten Sie mutig zur Tat und gehen Sie auf Menschen zu. Buchen Sie notfalls ein Coaching, wo Sie das intuitive Flirten lernen können. Menschen brauchen Beziehungen, wo sie Nähe und genügend Wertschätzung erfahren.

Mentor ausdenken

Kennen Sie das entspannte Gefühl, wenn Ihnen alles gelingt und die Ideen am Laufmeter aufblitzen. Schlagfertigkeit und intuitive Handlungen geschehen in solchen Momenten wie von selbst. Oder, vielleicht kennen Sie jemanden von dem Sie eine Scheibe Selbstbewusstsein abschneiden wollen.

Genau das sollten Sie tun. Sie können sich auch eine Figur oder ein Schauspieler ausdenken, bei dem Sie die Fähigkeiten und Coolness sehen, die Sie sich wünschen. Stellen Sie sich im Augenblick negativer Emotionen vor, diese Figur könnte Ihnen einen Ratschlag geben. Oder denken Sie sich aus, was der innere Mentor in gerade diesem Augenblick tun würde. Sie werden sehen das funktioniert meistens gut, um seine Gefühle etwas herunter regulieren zu können.

Versetzen Sie sich dabei in die Person und tun Sie einmal so, wie wenn Sie genau das tun könnten was er oder sie tun würde. Vielleicht fällt Ihnen dazu etwas Cooles und Entspanntes ein! Wer sich Schlagfertigkeit und Gelassenheit wünscht kann sich Roger Moor als James Bond ausmalen.

Ein mangelndes Selbstwertgefühl und überbordende Gefühle sind regulierbar. Lernen Sie im geeigneten Augenblick überstarke Gefühle herunter zu regulieren, indem Sie sich vorher vorstellen, was Sie tun, wenn die hinderlichen Gefühle wieder auftauchen.

Anfänglich brauchen Sie dazu vielleicht einen Coach oder einen lieben Freund, später funktioniert das ziemlich einfach. Angstgefühle, Misstrauen, Eifersucht und die Angst vor Einsamkeit kann in Zuversicht, Lockerheit, Leichtigkeit und Optimismus reguliert werden. Nutzen Sie dazu bspw. einen inneren Mentor.

Negatives Gedankenkarussel vermeiden

Achten Sie zudem, dass Sie Ihren Selbstwert nicht unterminieren, indem Sie Unzulänglichkeiten des Alltags als eigenen Fehler bewerten und diese in ständig kreisendem Gedankenkarussell wiederholen, wie weiter oben schon angeschnitten.

Selbstwertgefühl stärken und den Selbstwert

Verzichten Sie, wenn irgendwie möglich, auf Beziehungen, die das Selbstwertgefühl schädigen. Vermeiden Sie auch Situationen, die anspruchsvoll sind und solche wo Misserfolge mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreffen könnten.

Wagen Sie kleine Schritte, die Erfolge versprechen. Erfolge können Sie dann wieder in Ihrem Erfolgs-Tagebuch eintragen

Fazit: Fokussiert auf Erfolge

Ein mangelndes Selbstwertgefühl hat viel mit der eigenen Geschichte zu tun. Egal, es gilt seine Geschichte zu respektieren und nach Möglichkeit die Unveränderlichkeit der Vergangenheit zu erkennen. Letzteres wirkt beruhigend und sorgt für innere Entspannung.

Unsere Erfahrungen sind alle im eigenen Selbst gespeichert. Deshalb sollte man sein Unbewusstes zusammen mit dem Verstand nutzen, um gute Entscheidungen zu treffen. Der Verstand allein ist dazu nicht in der Lage. Das bedingt vielleicht eine berufliche Kursänderung oder ein neuer Kurs in Ihrem Leben, weil Sie damit den Wert Ihres Selbst anerkennen.

Um sich als UnternehmerIn besser kennen zu lernen kann eine Potenzialanalyse hilfreich sein. Ein mangelndes Selbstwertgefühl verändert sich deshalb aber noch nicht ins Positive, hingegen kann es der Anfang sein, Selbsterkenntnisse zu gewinnen, Erfahrungen in sein Selbst zu integriert und dadurch Wachstum sowie Persönlichkeitsentwicklung zu initiieren.

Letztes setzt voraus, dass die vorhanden Erfahrungen als Basis für die Lebensführung dienen dürfen.

Dazu sind gefühlte Unzulänglichkeiten besser aus dem Bewusstsein zu verdrängen. Richten Sie dagegen den Blick prinzipiell auf Erfolge und schöne Momente in Beruf und Alltag. Unterlassen Sie es, sich mit anderen zu vergleichen. Kein Mensch kann mit einer anderen Person verglichen und als besser oder schlechter bewertet werden. Logisch? Genau das tun wir aber oft!

Meistens stammen unsere inneren Wertmaßstäbe von Dritten, Erziehern, Gesellschaft und schließlich aus den Medien. Sie nutzen wenig, wenn es darum geht, wahrzunehmen was einem gut tut.

Allein Sie können Ihr Selbst achtsam wahrnehmen. Durch Selbstwahrnehmung erkennen Sie was Ihnen gut tut. Die Marschrichtung bestimmen Sie mit Ihrem ureigenen Kompass. Es gilt, die Misserfolge ziehen zu lassen und sich in Selbstannahme zu üben: Wie Oscar Wilde einmal gesagt haben soll: "Sei du selbst, alle anderen sind bereits vergeben".

Wenn Sie durch diesen Text inspiriert wurden und für Ihren persönlichen und beruflichen Alltag wichtige Impulse gewonnen haben, dann gratulieren ich Ihnen. Wie fühlen Sie sich? Ich hoffe, Sie sind optimistisch und gut gelaunt! Wenn nicht, dann sehen wir uns wieder hier ;-)) gerne auch bei einem individuellen Coaching - schreiben Sie mir dazu einfach eine Mail!

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