Soft Skills: Schlüsselkompetenzen für Selbstständige

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Sind bei Ihnen schon einmal die Pferde durchgegangen, oder die Nerven flatterten, dann sollten Sie Ihre "Soft Skills" trainieren. Schlüsselkompetenzen beschreiben die weichen Faktoren eines Menschen. Emotionale Intelligenz oder soziale Kompetenz.

Selbststeuerung von Emotionen und Stimmungen. Das klingt erstmal genial, besonders dann, wenn die Emotionen hohe Wellen werfen. Zu den wichtigsten Soft Skills gehört die Fähigkeit, durch Selbstregulierung von Gefühlen, sich selbst aus emotional schwierigen Situationen heraus zu helfen. Selbstmanagement ist das Schlagwort. Besonders im Alltag eines Unternehmers sind Soft Skills wichtig.

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Bei der Strategie Entwicklung hilft Selbstständigen zur Hauptsache das Bewusstsein ihrer Stärken, Motive und Bedürfnisse. Nicht Intelligenz oder bestimmte Fachausbildungen, die hohe Risikobereitschaft und lange Arbeitstage sind die Ursachen für Erfolg. Nein, es ist allein das Resultat der richtigen Strategie. Dazu kommen soziale Kompetenzen, also alle weiche Faktoren, sogenannte Soft Skills.

Sobald Persönlichkeit und Soft Skills zur Strategie eines Selbstständigen, Freiberuflers oder zum Kleinunternehmen passen, dann fällt es leichter erfolgreich Kundenprobleme zu lösen und neue Kunden wie durch ein magisches Magnet anzuziehen. 

Was sind Soft Skills?

Tatsächlich sind die begrifflichen Definitionen nicht eindeutig. Soziale Kompetenzen, weiche Faktoren, Schlüsselkompetenzen oder persönliche Kompetenzen, die Begriffe für Soft Skills sind in Deutsch vielfältig.

Einig ist man sich, dass die weichen Faktoren eines Menschen lange Zeit unterschätzt wurden, heute aber zu den ausschlaggebenden Gründen für Zufriedenheit, Erfolg und Wohlbefinden eines Menschen zählen.

Was ist Sozialkompetenz?

Tatsächlich müssen Schlüsselkompetenzen erworben werden! Genau so wie soziale Kompetenzen erlernt werden. Dabei zählen Kooperationsfähigkeit, Verhandlungsgeschick und die viel genannte Teamfähigkeit zu den Sozialkompetenzen. Primär gehören Fähigkeiten dazu, mit denen Beziehungen aufrecht erhalten werden, also den Austausch von Informationen bzw. Kommunikationsfähigkeit auch das Konfliktmanagement. Zudem ist Sozialkompetenz trainierbar und kann mit Übungen verbessert werden.

Hard Skills dagegen konnte man schon immer mittels Zeugnis oder Zertifikat belegen. Jedoch hat man entdeckt, dass gerade soziale oder persönliche Kompetenzen im beruflichen Alltag maßgeblich zum Erfolg eines Teams, Abteilung oder sogar einer ganzen Unternehmung beitragen.

Wohlbefinden durch soziale Kompetenzen

Wie wir die alltäglichen Herausforderungen bewältigen trägt maßgeblich zum Wohlbefinden des Einzelnen bei. Soziale Kompetenzen wirken sich auf die Leistungsfähigkeit des Menschen aus und somit auf seine Zufriedenheit.

Wenn wir durch unsere persönlichen Fähigkeiten in der Lage sind, selbstbestimmt eigene Ziele zu erreichen, dann sorgt das für Zufriedenheit und Glücksmomente. Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion sind besonders wichtige Schlüsselkompetenzen.

Deshalb sollte man in einer Potenzialanalyse auf die Selbststeuerungskompetenzen achten und sich über mögliche Trainings zur Entwicklung informieren. Bereits einfache Übungen führen gezielt zu besseren Fähigkeiten. "Use it or loose it" gilt besonders bei Schlüsselkompetenzen.

Soft Skills sind trainierbar

Neben wissenschaftlichen Untersuchungen hat auch die Praxis bewiesen, dass beruflicher Erfolg maßgeblich durch "Soft Skills", sogenannte Persönlichkeitskompetenzen bestimmt wird. Letzteres bestätigt sich in der Realität.

Die Ergebnisse einer Potenzialanalyse offenbaren diese entscheidenden Faktoren und versetzen den Testteilnehmer in die Lage, sein Selbstmanagement und damit seine Persönlichkeit zu entwickeln. Selbstregulation, Selbstkontrolle, Willensbahnung und Selbstzugang gezielt fördern!

Was sind Hard Skills?

Harte Fakten und absolvierte Ausbildungen mit Abschluss oder einem Zertifikat zählen zu den Hard Skills. Entgegen den weichen Faktoren, können Sie bei den Hard Skills etwas vorweisen: Einen Studienabschluss, Berufsausbildung, Weiterbildung mit Zeugnis. Gute Noten und die nachweisbare Beurteilung des letzten Arbeitgebers zählen dazu. 

Die gute Nachricht: Soft Skills sind trainierbar und können gefördert werden. Sie beeinflussen sich gegenseitig, was heißt, dass bspw. durch die Verbesserung seiner Selbstwahrnehmung ebenfalls Empathie und Authentizität zunimmt. 

Schlüsselkompetenzen zählen deshalb in der Unternehmensführung zu den Faktoren, die bspw. ausschlaggebend sind für eine erfolgreiche Teambildung. Die Mitglieder eines Teams prüfen unbewusst die Authentizität zum Unternehmensinhaber bzw. Teamchef passen.

Denn Persönlichkeit, Charakter und gewisse Verhaltensweisen sollen zum Unternehmen und dem Team passen. Dazu zählen Lernbereitschaft, Eigeninitiative und die Fähigkeit nach Misserfolg neue Handlungsalternativen zu entwickeln, zu den Schlüsselkompetenzen von Führungskräften.

Soft Skills, also Persönlichkeitskompetenzen, gelten deshalb als Schlüssel für den beruflichen Erfolg, sie sind ausschlaggebend. Darum auch der Begriff: Schlüsselkompetenzen. Viele Herausforderung der Persönlichkeitsentwicklung lassen sich damit anpacken.

Motive und Bedürfnisse

In der Potenzialanalyse weist eine Graphik die Motive eines Testteilnehmers aus. Dazu gehört eine detaillierte Tabelle, die einem Unternehmer Selbsterkenntnisse verschaffen zu bestimmten Stärken und Ausprägungen seiner Motive:

Wie die einzelnen Motive im unternehmerischen Alltag umgesetzt werden, zeigt inwiefern die verfügbaren Kräfte effizient eingesetzt werden. Natürlich gibt diese Information Hinweise wo die Kräfte besser eingesetzt werden können.

Die Analyse berücksichtigt die Auswirkungen der gegenwärtigen Lebensumstände in der momentanen Lebenssituation. Gezielt lassen sich die Schlüsselkompetenzen und Motive eruieren die für zur Konzentration der menschlichen und unternehmerischen Kräfte führen.  

Wichtig für Selbstständige die vor einer Sanierung ihres Unternehmens stehen und durch eine veränderte Strategie die Kräfte bündeln wollen.

Soft Skills Liste:

Beruflicher Erfolg wird begünstigt durch soziale Kompetenz, dazu gehören auch Flexibilität, Eigeninitiative, Durchsetzungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein. Weitere Begriffe die bspw. in einer Potenzialanalyse dargestellt werden.

Diese Schlüsselkompetenzen sind das Ergebnis gewisser Hirnprozesse. Sie unterliegen indirekt der Fähigkeit des Einzelnen diese zu steuern, Emotionen und Stimmungen zu hemmen oder herzustellen.

Dabei stehen die folgenden Begriffe exemplarisch für bestimmte Schlüsselkompetenzen:

Selbstregulation

  • Selbstbestimmung: Wie stehe ich zu den Zielen, die ich verfolge und entsprechen sie meinen Bedürfnissen?
  • Selbstmotivierung: Wie gut gelingt es mir, auch unangenehmen Dingen Positives abzugewinnen?
  • Selbstberuhigung: Wie gut gelingt es mir, gelassen zu werden, wenn eine Situation Selbstberuhigung erfordert?

Selbstkontrolle

  • Planungsfähigkeit: Wie gut gelingt es mir, planvoll und strukturiert an schwierige Aufgaben und Ziele heranzugehen?
  • Angstfreie Zielorientierung: Kann ich auch unangenehme oder schwierige Dinge anpacken, ohne mich allzu sehr selbst unter Druck zu setzen?

Willensbahnung

  • Initiative: Allgemeine Fähigkeit, die zur Initiierung von Handlungen nötige Energie aufzubringen. 
  • Konzentration: Fähigkeit, Ablenkungen zu unterbinden.
  • Absichten umsetzen: Fähigkeiten, Energie zum Umsetzen eigener Handlungsabsichten aufzubringen vs. Aufschiebeverhalten.
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    Handlungsorientierung in komplexen Situationen: Wie sind die Reaktion in komplexen Situationen mit besonderen Belastungen

Selbstzugang

  • Misserfolgsbewältigung: Konstruktiver Umgang mit Misserfolgen (Lernen aus Fehlern).
  • Selbstgespür: Übereinstimmung der Erwartungen anderer mit dem, was man selbst will, wird regelmäßig geprüft.
  • Integration: Fähigkeit, widersprüchliche Aspekte und Wahrnehmungen in das Selbstsystem zu integrieren.
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    Handlungsorientierung nach Misserfolg: Handeln vs. Lähmung nach Misserfolgen.

Soft Skills von Selbstständigen

Selbstbestimmt eigene Ziele zu erreichen gilt als Erfolg, unabhängig davon ob ein anderer die selben Ziele erreichen möchte. Schließlich sorgt es beim Einzelnen für Zufriedenheit, wenn er selbstbestimmt Ziele erreicht und folglich tun kann was er will.

Natürlich zählt dazu auch, mit dem eigenen Unternehmen eine Strategie zu verfolgen, die zur Persönlichkeit passt. Deshalb müssen Soft Skills beachtet und gefördert werden. Was nützt es, ein Unternehmung zu führen das vielleicht gut läuft, aber die weichen Faktoren passen nicht zum zur Strategie und damit zum Unternehmern. Langfristig sorgt das für Unzufriedenheit.

Emotionen und Stimmungen verhindern aber manchmal das zu tun, was man gerade tun möchte. Soft Skills sind trainierbare Persönlichkeitskompetenzen und helfen unterstützende bzw. hemmende Emotionen zu managen und vermehrt selbstbestimmt zu handeln.

Diffus ist uns allen bewusst, wenn "etwas" nicht stimmt. Deshalb lohnt es sich, seine sozialen Kompetenzen zu trainieren, neues Verhalten zu üben. Dazu kann man als Inhaber eines Unternehmens die Strategie überdenken ob man vielleicht zu viel Energie bei der Suche nach neuen Kunden verpufft. 

Leider benötigt die Entwicklung einer Experten Strategie seine Zeit, hingegen lohnt sich der Aufwand immer und meistens nähert man sich dadurch seinen Bedürfnissen und Motiven; sorgt also für Zufriedenheit und Wohlbefinden.

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